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Gently touched - eine sanfte und traumasensible Reise zu deinem Nervensystem

Intensiv-Workshop zu Trauma und Nervensystem-Regulation

Gently touched - eine sanfte und traumasensible Reise zu deinem Nervensystem
Gently touched - eine sanfte und traumasensible Reise zu deinem Nervensystem

Zeit & Ort

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Über den Workshop

"Fühl doch mal in dich rein. Was fühlst du grade und wo fühlst du das in deinem Körper?"

Als meine Körpertherapeutin mir damals diese Frage stellte, wusste ich einfach nicht, was sie von mir wollte. Ich wusste es schlichtweg nicht. Ich habe zwar schon immer viel gefühlt, ich war nie gefühlstaub, aber ich ich war sehr oft überflutet und impulsiv, gleichzeitig aber unterdrückt und emotional stark schwankend. "Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt" nannte mich meine Oma bereits als Kind. Nun denn.. habe ich mich auf die Reise zu meinem Körper begeben. Es hat gedauert diese Verbindung aufzubauen und ich brauchte jemanden, der mich dabei unterstützt. Ich habe lange nicht verstanden, wie ich mich ins "hier und jetzt" zurückholen kann oder was Erdung eigentlich wirklich bedeutet. Natürlich wusste mein Verstand das. Aber es auf körperlicher Ebene wirklich als Ressource erfahren zu dürfen, das hat etwas gedauert und es dauert immernoch. Für mich funktionieren bestimmte Übungen nicht so gut, wie für andere Menschen.

Es ist wichtig, dass wir - auf dem Weg zu unserem Körper - sogenannte Körperressourcen kennenlernen, die uns fühlbar wirklich helfen, uns aus bestimmten Zuständen zurückzuholen. Ein Körper, der Trauma in sich trägt oder eine Trauma-Geschichte aufweist, der tickt einfach anders. In diesem Fall ist der Atem vielleicht keine Ressource, auch vielleicht nicht ein Yoga-Flow oder ein Spaziergang allein im Wald.

Ich möchte dich einladen...

... gemeinsam mit mir und einer kleinen Gruppe auf eine traumasensible Forschungs-Reise zu gehen. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie "Was ist Sicherheit für mich?", "Was fühle ich, wenn ich diese Körperübung mache? Wie habe ich mich vorher gefühlt, wie fühle ich mich nachher und wo?". Es wird viel ums Fühlen gehen und ein wenig denken werden wir auch, wir werden uns austauschen und abtauchen in uns selbst. Und vielleicht können wir am Ende sagen: "Ah. Das fühle ich grade in meinem Bauchraum. Und ich fühle ein Kribbeln. Mein Kopf interpretiert es als Nervosität. Und wenn das auftaucht, dann habe ich eine Körperressource, die ich aktivieren kann, um mit diesem Gefühl in Kontakt zu treten."

Worum geht es in diesem Workshop?

Wir werden lernen, was Sicherheit ist, was Sicherheit im Körper ist, was Sicherheit mit Stress zu tun hat und wie sich dieser Stress in unserem Nervensystem zeigt. Genauso wie wir traumasensible (aber wirkungsvolle) Körperübungen ausprobieren und uns meditativ nach innen wenden werden, werden wir uns mit Wissenschaftlichkeit und Theorien zum Nervensystem beschäftigen. Es wird Zeit geben. Zeit zum Fühlen, Spüren und Entdecken. Zeit, zum Teilen und um in den Kontakt mit dem Außen zu treten. Zeit, zum Nachspüren. Wir werden Schritt für Schritt erforschen wie uns z.B. Gespräche und Gesprächsrunden nervensystemtechnisch bewegen, was Regulationsübungen sind und wie sie unser Nervensystem wieder in Balance bringen können. Wir schauen uns, was Trauma und Nervensystem miteinander zu tun haben, welche Traumareaktionen es gibt, wie sie unser Leben bestimmen können und welchen positiven Ausblick es gibt. Trotz allem oder grade deshalb.

Inhalte (Auszug):

- Gehirn und Nervensystem, Fokus: das autonome Nervensystem

- Polyvagaltheorie und Vagusnerv

- Trauma, Traumasymptome und Traumareaktionen

- Sicherheit, Ressourcen, Potenziale

- traumasensible Körperarbeit und traumasensibles Yoga

- sanfte Visulisierungen (traumasensible Mediationen)

An wen richtet sich dieser Workshop?

Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen, die sich für Trauma und Nervensystem-Regulation interessieren. Er richtet sich sowohl an Menschen, die mit Menschen arbeiten und sich fortbilden möchten als auch an jene Menschen, die für sich in einem geschützten und sicheren Raum üben möchten, mit sich selbst, ihrem Körper (traumasensibel) und einer kleinen Gruppe in Kontakt zu kommen.

Was macht den Workshop traumasensibel?

Mir ist wichtig zu betonen, dass es sich um einen gefühlsorientierten, sanften und traumasensiblen Workshop handelt. Ich weiß aus eigener Erfahrung und Trauma in meiner Geschichte, Nervensystem und Körper, sowie meiner Tätigkeit als traumasensible Prozessbegleiterin, dass nicht alle Übungen für alle Menschen und Nervensysteme gleich unterstützend sind, sondern dass wir alle individuell geprägte Körpersysteme haben. Darauf nehme ich Rücksicht und darüber gehe ich nicht hinweg. Manchmal sind für uns Situationen und Übungen aktivierend, die für andere Menschen entspannend sind. Das gilt es immer zu würdigen und zu verstehen. Es ist nichts Falsches daran, sondern wir dürfen hier Neugierde und Forschergeist einladen und lernen, dass es für unser Nervensystem dann etwas anderes braucht. Wir dürfen auf diese Reise gehen und erforschen, was es denn braucht, damit es uns, unserem Geist und unserem Körper guttut. In diesem Workshop sind deine Grenzen willkommen. Du darfst sie und dich achten. Du darfst üben, sie zu setzen. Du darfst entdecken und dir Auszeiten nehmen, du darfst fühlen und mit dem sein, was sich zeigt.

Informationen

- Datum:  wird bekannt gegeben

- Ort: wird bekannt gegeben

- Preis:​ wird bekannt gegeben

- Plätze: max. 10 Teilnehmer:innen

Einige persönliche Worte.

Mir ist es ein Herzensanliegen diesen Raum zu kreieren und zu öffnen, ein Raum, der mir selbst lange in meinem Leben gefehlt hat. Ich habe ein Anliegen an die Welt und an unser System: Ich denke, dass wir vieles anders machen können und wollen. Ich denke und fühle, dass wir ein anderes Miteinander brauchen, dass wir Verbindung brauchen, die uns nährt, anstatt schwächt. Ich habe mich immer falsch gefühlt in dieser Welt, auch wenn ich insgeheim wusste, dass uns vielmehr hier Falsches verkauft wird und hier einiges wirklich falsch läuft. Doch ich wusste nicht auf mich zu hören, auf mich zu vertrauen und schon garnicht für diese Gefühle sicher einzugestehen, sondern habe oft impulsiv und mit Kampf, Flucht oder Erstarrung reagiert - ganz typische Trauma-Reaktionen. In den letzten Jahren durfte ich korrigierende Erfahrungen machen, die mich gestärkt haben. Eine Säule in diesem Prozess war das Wissen über Trauma und Nervensystem, die mein Leben nachhaltig zum Guten beeinflusst haben. Einfühlsam möchte ich dieses Wissen nun weitergeben.

In einer schnellen, harten und oft kalten Welt habe ich mich sehr einsam gefühlt und ich denke, dass es vielen Menschen so geht. Weil es schlicht nicht in unserer Natur liegt, so zu leben wie wir leben und so miteinander umzugehen wie wir miteinander umgehen. Es zeigt sich in so vielen Krankheiten, in Depressionen, Süchten, in Selbstsabotage, in nicht gelebten Leben. Natürlich. Wir müssen kompensieren, das ist ja völlig normal und verständlich. Deshalb wünsche ich mir, dass wir uns zusammenfinden und auf körperlicher Ebene das erfahren, was wir oftmals mental schon verstehen und wissen. Wir dürfen unser Körpersystem nicht vergessen, denn der Körper hat alles gespeichert, was uns jemals widerfahren ist. Wir brauchen ihn und wir brauchen eine Integration von Körper, Geist und Seele. Wir brauchen einander und wir brauchen korrigierende Erfahrungen. Wir brauchen einen Raum, in dem wir uns sicher fühlen..

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